Homepage von roland dreix webdesign

Wer morgen reich sein will, sollte heute in Roboter investieren.

Wer morgen reich sein will, sollte heute in Roboter investieren. Das ist den Amis klar. Doch die Deutschen werden, trotz bester Voraussetzungen, diesen Trend verschlafen. Im Jahr 2013 wurde die Zukunft Deutschlands entschieden. Es geschah an einem Dienstag, dem 12. November, am frühen Abend, als ein Roboterarm die Schlussglocke der New Yorker Technikbörse Nasdaq läutete. Damit wurde die Premiere des sogenannten Robo-Stox gefeiert, des ersten Aktienindex nur für Robotertechnik. Meine Empfehlung: Kaufen! Wenn Sie menschenähnliche Roboter bisher für eine Sci-Fi-Fantasie hielten, hätten sie bei der Darpa Robotics Challenge in Homestead in Florida ein paar Wochen später in Dezember dabei sein sollen. Bei jenem einmaligen Wettbewerb mussten Roboter aus aller Welt so schwierige Aufgaben erfüllen wie Treppen steigen und Türen öffnen. Erstaunlich viele haben es sogar geschafft. Darpa ist ein Zweig des US-Militärs, der innovative Technologie wie beispielsweise fahrerlose Autos entwickelt. Im Moment ist Darpa besonders scharf auf humanoide Roboter. Natürlich auch für einen möglichen militärischen Einsatz. Als Pazifist sage ich: prima! Je weniger Menschenleben ein Krieg fordert, desto besser der Krieg. Wenn der Roboter die Kinder aus der Kita abholt Doch das ist Zukunftsmusik. Aktuell geht es vor allem um rescue robots, die Bergungsarbeiten unternehmen können, die zu gefährlich für uns Sterbliche sind - bei einem Atomkraftwerksunfall zum Beispiel. Auch die Nasa arbeitet an humanoiden Robotern, denn wenn wir tatsächlich den Mars kolonisieren sollten, werden vermutlich erst mal Roboter vorgeschickt, um den Menschen den Weg zu bereiten. Doch der Heilige Gral der Roboterentwicklung ist der PR - der personal robot. Vermutlich kommen PRs zuerst in der Industrie zum Einsatz und sobald sie erschwinglicher geworden sind, irgendwann auch bei pflegebedürftigen Menschen. Bald danach aber dürfen sie in keinem Haushalt fehlen, so wie der PC heute. Der PR geht einkaufen, erinnert uns daran, dass wir diese Woche noch nicht im Fitnessstudio waren und bellt, wenn es brennt. Vielleicht holt er eines Tages die Kinder von der Kita ab, während die Eltern im Büro das Geld verdienen, das sie brauchen, um sich eine RoboNanny zu leisten. Bis diese Fantasie real wird, sind noch viele Hindernisse zu überwinden, doch das allerwichtigste ist schon gefallen: 2013 hat sich die Privatwirtschaft eingeschaltet. Im letzten Jahren hat Google mehrere Roboterfirmen aufgekauft, etwa die japanische Firma Schaft, die den die Darpa Robotics Challenge gewonnen hat. Die Firma entwickelt humanoide Roboter und wurde nicht vom Militär ins Leben gerufen, sondern fing als Start-Up an, ähnlich wie Microsoft oder Apple. Und mit dem Robo-Stox kann jetzt wirklich jeder in die Robo-Start-Ups investieren. Plötzlich kann man die Entwicklung klar erkennen: Der Roboter steht heute da, wo der Computer Anfang der 1970er stand. Wer morgen reich sein will, sollte heute in Roboter investieren. Da bleibt nur eine Frage offen: Haben die Deutschen den Mumm, auf den Roboter-Zug aufzuspringen? Oder wird er sie in einer Staubwolke zurücklassen? Deutschland ist ja einer der wichtigsten Produzenten von Industrierobotern weltweit und könnte schon heute perfekt mitmischen beim kommenden Boom. Robotertechnik und künstliche Intelligenz werden an erstaunlich vielen deutschen Universitäten erforscht, und das mit Erfolg: Aus den internationalen Roboterfußball-Meisterschaften der letzten Jahre gingen deutsche Teams immer wieder als Sieger hervor. Doch reicht das? Als ich ein paar Professoren an deutschen RoboInstituten anmailte, kamen ernüchternde Antworten zurück: "Es fehlt bei uns die Entwicklung anspruchsvollerer Hardware mit entsprechender finanzieller Unterstützung durch Staat und Industrie", schreibt Professor Hans-Dieter Burkhard vom Institut für Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin. "Woran es meines Erachtens in der deutschen Wirtschaft fehlt", schreibt Professor Oskar von Stryk von der Simulation, Systems Optimization and Robotics Group der Technischen Universität Darmstadt (die einzige Deutschen übrigens, die an der Darpa Robotics Challenge teilnahmen), "ist die Fähigkeit 'to think very, very big', wie der Gründer von Boston Dynamics jüngst Google beschrieb". Wie schon bei MP3, Walkman und Faxgerät Ach ja, das kennt man. In den Siebzigern wurde der Walkman und das Faxgerät in Deutschland erfunden, aber Siemens, Grundig, Bosch und wie sie alle heißen, konnten sich nicht dazu hinreißen, in solch riskante Schnapsideen zu investieren. Die Japaner aber konnten es und verdienten sich dumm und dämlich damit. Auch das MP3-Format ist eine deutsche Erfindung, doch den Firmen hierzulande fiel dazu nix ein, also kaufte Apple eine Lizenz und entwickelte den iPod. Wird sich die Geschichte wiederholen? Ich sehe es schon vor mir: Sobald die ersten Hausroboter in Amerika auf den Markt kommen, wird die deutsche Presse mobil machen: Roboter machten dumm, einsam und unfrei, wird es heißen; es seien gerade die kleinen Erledigungen, die jetzt von ihnen übernommen werden, die uns zu wahren Menschen machten. Unter Intellektuellen wird der "RoBoykott" schick werden. Panische Politiker werden Gesetze erlassen, die die hiesige Roboterwirtschaft erschweren und verteuern, bis irgendwann sie völlig überfordert sind und einen Roboter-Minister einberufen. Die Generation R wird kommen Doch dann kommt die Generation, die Roboter einfach geil findet. Die Generation R schreibt über ihr Leben mit Robotern; selbsternannte RoboGurus erklären in ZDF-Talkshows älteren Zuschauen die tiefere Bedeutung von Robotern und irgendwann kommt auch die RoboPartei, die ein paar Wahlperioden gefeiert wird, dann aber wieder in Vergessenheit gerät, als sie erkennt, dass mehr zu Politik gehört als nur die neueste Technik aus Übersee. In all dieser Zeit werden die Deutschen die Roboter aus Amerika und Japan hassen und lieben, verehren und verteufeln - und kaufen, kaufen, kaufen. Nur eins werden sie nicht tun: Davon profitieren. Das überlassen sie uns Amis. Und all die jungen Genies, die heute an den deutschen Unis mit Lust und Leidenschaft Robotics studieren? Sie werden bei Google Arbeit finden. VON Eric T. Hansen DATUM 31.12.2013 - 16:49 Uhr QUELLE ZEIT ONLINE Kyodo/dpa

Bewerte diesen Text: 

+ Punkte: 1 -

abhören ohne zuhören

Ich habe immer gedacht die Warteschleife dient dazu auf einen Operator zu warten, der einem bei irgendeinem Problem weiterhelfen kann. Aber weiter lesen?

Bewerte diesen Text: 

+ Punkte: 3 -

Elektroautos machen Probleme

Worin bestehen eigentlich die Probleme bei der Konstruktion von Elektroautos? Man könnte den Motor in das Rad verlagern, also jedes Rad einzeln antrei weiter lesen?

Bewerte diesen Text: 

+ Punkte: 1 -

Frau Homepage findet offene Fragen heraus

Sie kennt die offenen Fragen Ihrer Kunden? Was kostet eine Fahrstunde? Wie lange brauche ich bis zur Fahrerlaubnis? Wann beginnt die nächste Theoriest weiter lesen?

Bewerte diesen Text: 

+ Punkte: 2 -

Polizist werde ich nicht

Polizist ist doch ein Scheißjob. Du kommst immer zum Einsatz, wenn andere versagt haben. Hat ein Vater versagt, musst du Kinde weiter lesen?

Bewerte diesen Text: 

+ Punkte: 1 -

was geschah am 11. Juli

  • 1767  Geburtstag von: John Quincy Adams; amerikanischer Präsident von 1825-03-04 bis 1829-03-04
  • 1906  Geburtstag von: Herbert Wehner; Deutscher Politiker
  • 1920  Geburtstag von: Yul Brynner; Eigentlich Taidje Khan, US-amerikanischer Schauspieler
  • 1934  Geburtstag von: Giorgio Armani Italienischer Modedesigner
  • 1937  Todestag von: George Gershwin; US-amerikanischer Komponist und Pianist
  • 1959  Geburtstag von: Suzanne Vega US-amerikanische Musikerin und Sängerin
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun
Jul Aug Sep Okt Nov Dez 2018 2019 2020 2021 2022

148 Beiträge für Monat Juli 2020

Juli 2020
  ZURÜCK was geschah am Donnerstag, den 01. Januar 1970 HEUTE was geschah am Samstag, den 11. Juli 2020 VOR was geschah am Donnerstag, den 01. Januar 1970
KWMODIMIDOFRSASO
27

1

4 was geschah am Mittwoch, den 01. Juli 2020

2

8 was geschah am Donnerstag, den 02. Juli 2020

3

2 was geschah am Freitag, den 03. Juli 2020

4

12 was geschah am Samstag, den 04. Juli 2020

5

3 was geschah am Sonntag, den 05. Juli 2020
28

6

10 was geschah am Montag, den 06. Juli 2020

7

6 was geschah am Dienstag, den 07. Juli 2020

8

6 was geschah am Mittwoch, den 08. Juli 2020

9

2 was geschah am Donnerstag, den 09. Juli 2020

10

3 was geschah am Freitag, den 10. Juli 2020

11

6 was geschah am Samstag, den 11. Juli 2020

12

2 was geschah am Sonntag, den 12. Juli 2020
29

13

6 was geschah am Montag, den 13. Juli 2020

14

7 was geschah am Dienstag, den 14. Juli 2020

15

3 was geschah am Mittwoch, den 15. Juli 2020

16

6 was geschah am Donnerstag, den 16. Juli 2020

17

3 was geschah am Freitag, den 17. Juli 2020

18

7 was geschah am Samstag, den 18. Juli 2020

19

4 was geschah am Sonntag, den 19. Juli 2020
30

20

5 was geschah am Montag, den 20. Juli 2020

21

6 was geschah am Dienstag, den 21. Juli 2020

22

4 was geschah am Mittwoch, den 22. Juli 2020

23

4 was geschah am Donnerstag, den 23. Juli 2020

24

5 was geschah am Freitag, den 24. Juli 2020

25

4 was geschah am Samstag, den 25. Juli 2020

26

5 was geschah am Sonntag, den 26. Juli 2020
31

27

6 was geschah am Montag, den 27. Juli 2020

28

4 was geschah am Dienstag, den 28. Juli 2020

29

4 was geschah am Mittwoch, den 29. Juli 2020

30

3 was geschah am Donnerstag, den 30. Juli 2020

31

3 was geschah am Freitag, den 31. Juli 2020

Kontakt

Bild von Roland Koslowsky Dreix webdesign

Firma dreix webdesign

Roland Koslowsky
91052 Erlangen Pfälzerstraße 27
Telefon: +49 172 824 5797
Fax: +49 9131 53 11 03

E-Mail: roland@dreix.de

Bitte klicken Sie auf diesen roten Text: YFTVFGGT.